Monatsarchiv für Juli 2008

 
 

Heizölpreise im August

Langsam geht es auf den Herbst zu und die Heizölpreise schwanken immer noch. Durch den Rohölpreis und den aktuellen Dollarkurs beeinflusst, halten sich die Preise aktuell etwas stabiler. Während der Rohölpreis aktuell wieder ein wenig sinkt, steigt der Dollarkurs um ein paar Cent und hält so den Endpreis einigermaßen stabil.

Sollte der Rohölpreis auch weiterhin sinken und der Euro wieder stärker werden, dann könnte auch der Endpreis wieder fallen. Allerdings empfiehlt es sich nach der Erfahrung der letzten Jahre und dem Rat einiger Experten nicht die Tanks schon wieder im August zu füllen. Laut der Statistik fallen die Preise generell wieder im November bis Februar und bieten so die Möglichkeit eines wesentlich günstigeren Einkaufs. Zwischen den Höchstständen im August und dem Tief im Dezember liegen teilweise bis zu 13 Cent pro Liter.

Eine genaue Beobachtung des Marktes bleibt deshalb erforderlich. Der aktuell gesteigerte Bedarf in China könnte trotzdem nochmals zu einer Erhöhung führen. Auch Dollarkurs und weitere unstete Einflüsse auf den Weltmarkt lassen an der Stabilität des derzeitigen Preises stark zweifeln.

Ebenso muss der Käufermarkt bedacht werden, viele sind durch die aktuellen Schwankungen und den extremen Anstieg der letzen Monate stark verunsichert, was bei nun fallenden Preisen aber nicht zu einem unbedachten Schnellschuß verleiten sollte. Wägen sie deshalb ab und treffen sie ihre Entscheidung mit bedacht.

Energiespartipp für Tobis Blogparade

Auf Tobis-Blog.de findet derzeit eine Blogparade zum Thema “Energiespartipps” statt. Da möchte dieses Blog natürlich auch nicht nachstehen und einen Beitrag leisten. Denn Energiesparen ist logischerweise auch durch das Sparen von Heizkosten möglich.

Und unser Tipp lautet: “Räume Deine Heizung frei!” Natürlich ist das kein Energiespartipp, der sich nun schon im Sommer realisieren lässt, aber der Herbst ist ja nun auch nicht mehr so fern.

Warum die Heizung frei räumen mag sich der ein oder andere fragen, nun die Antwort ist ganz einfach: Nur eine Heizung, die gut von der umliegenden Luft umströmt wird, kann die Raumluft auch optimal erwärmen und damit auch die Energie optimal ausnutzen.

Des Weiteren hoffen wir natürlich auf viele weitere interessante Tipps und neue Erkenntnisse beim weiterlesen.

Heizkörper entlüften spart Energie

Wenn in einer Heizanlage Lufteinschlüsse bestehen, dann führt dies unweigerlich zu einem erhöhten Energieverbrauch, denn kann das heiße Wasser nicht in vollem Umfang den Heizkörper erwärmen dauert es länger bis sich ein gesamter Raum erwärmt hat.

Wenn ein Heizkörper gluckert, knistert oder andere Geräusche von sich gibt, dann ist es spätestens Zeit für eine Entlüftung. Es empfiehlt sich allerdings auch sonst in regelmäßigen Abständen zu entlüften, mindestens vor jeder Heizperiode.

Die Entlüftung einer Heizanlage kann oftmals eigenständig vorgenommen werden, nur bei größeren zentralen Anlagen sollte mit Hausmeister oder Vermieter rücksprache gehalten werden. Bei kleinen Heizanlagen ist eine Entlüftung allerdings einfach zu bewerkstelligen.

Wer eine Anleitung zur Heizungsentlüftung benötigt findet diese auf den kleinen und größeren Hilfeportalen im Netz.

Lüftungs-Tipps nun auch als PDF

Die Lüftungsregeln vom Energiespar-Rechner gibt es nun auch als PDF zum herunterladen und ausdrucken. Die Regeln passen praktisch auf eine DIN A4 Seite und können nun auch ausgedruckt im Haus verteilt werden um zum Beispiel den Kindern das richtige Lüften beizubringen oder Mitarbeiter daran zu erinnern.

Pooling unterstützt das Sparen

Pooling bedeutet im englischen Bündeln, Zusammenfassen, Konzentrieren. Beim hier gemeinten Pooling schließen sich Verbraucher zusammen und bündeln ihre gemeinsamen Interessen gegenüber dem Markt. Das Ziel ist, dass ein größerer Preisnachlass ausgehandelt werden kann. In etwa lässt sich dies mit einer Sammelbestellung vergleichen, die einen Mengenrabatt ermöglicht.

Durch das Pooling wird ein größerer Druck auf den Anbieter einer Dienstleistung ausgeübt, als bei kleineren Gemeinschaften. Jeder Anbieter besitzt ein Interesse daran eine möglichst große Relevanz im Markt zu haben und einen entsprechenden Marktanteil. So kann beispielsweise durch eine große Zahl an wechselwilligen Versicherungsnehmern auch ein besseres Angebot eingeholt werden, als bei einem einzelnen Verbraucher.

Für das Pooling von Heizölbestellungen gibt es bereits eine entsprechende Seite, die passenden Service kostenlos anbietet (heizoelpool.de). Kommen genügend Bestellungen aus einem PLZ-Bereich zusammen, dann wird eine Sammelbestellung getätigt. So muss der Käufer sich keine Partner für Sammelbestellungen mehr suchen.

Auch für Gasverbraucher ist eine Poolingseite geplant. Wann diese realisiert wird, ist allerdings noch nicht klar. Wichtig ist allerdings: Weitersagen. Denn jeder neue Pooler verbessert die Chance eine Sammelbestellung abzusetzen und bringt weitere mit sich, sofern er oder sie selbst die Idee weitergibt.

Warum zu kühle Räume die Schimmelpilzgefahr erhöhen

Die Heizkosten steigen unablässig und oft wird versucht, die Kosten über die Reduzierung der Raumtemperatur abzufangen. Doch steigt durch eine zu geringe Raumtemperatur die Gefahr der Schimmelpilzbildung wesentlich.

Der Grund dafür liegt darin, dass ständig Wasser in die Luft gelangt, was über alltägliche Handlungen, wie Duschen und kochen geschieht, wobei warme Luft eine erhöhte Menge Wasser speichern kann. Sobald die warme und feuchte Luft dann auf die kälteren Wände trifft und schlagartig abgekühlt wird, gibt diese die nicht mehr speicherbare Menge an Wasser ab, sie kondensiert.

Das kondensierte Wasser erhöht die Gefahr der Schimmelbildung wesentlich. Je höher die Raumtemperatur gehalten wird und je wärmer dadurch auch die Wände werden, desto geringer ist die Menge kondensierenden Wassers. Wichtig ist auch ein regelmäßiger und vollständiger Luftaustausch, damit die feuchte Luft sich nicht im Raum sammelt.

Richtiges Lüften hilft dabei auch dem Senken der Heizkosten. Zusätzlichen Schutz bieten spezielle Farben und Platten, die zusätzlich auch die Innendämmung unterstützen. Mehr Infos dazu bietet auch ein Artikel auf bauen.com.

Tipps für den Heizölkauf

Eine mit Öl betriebene Heizanlage benötigt eben Heizöl, das leuchtet wohl jedem ein. Allerdings muss dieses auch eingekauft werden und beim Heizölkauf gibt es Punkte die ebenso Beachtung finden sollten, wie beim Einkauf im Supermarkt.

Auf der Seite von FastEnergy finden sich 3 wichtige Tipps für den Heizölkauf, welche besonders für unerfahrene Käufer wertvoll sind. Hilfreich ist besonders der Rechner für Sammelbestellungen unter Angabe der Mengen und der Postleitzahl. So lässt sich schnell feststellen, ob sich eine entsprechende Bestellung lohnen würde.

Außerdem findet sich auf der Seite noch eine Tabelle mit der aktuellen regionalen Preistendenz für Heizöl, welche tagesaktuell gehalten ist und den Preis für je 100 Liter bei einer üblichen Bestellmenge von 3000 Litern angibt. So kann schnell eine Übersicht über aktuell bestehende regionale Unterschiede gewonnen werden.

Förderprogramme auf einen Blick

Egal, ob für die Dämmung eines Gebäudes, die Modernisierung der Heizungsanlage oder den Einbau einer Solarthermie, für viele Maßnahmen gibt es Förderprogramme von Bund, Ländern und Kommunen. Förderungen für die geplanten Maßnahmen können dabei eine wesentliche Ersparnis bei den Baukosten ausmachen.

Oftmals fehlt dem modernisierungswilligen Gebäudeeigentümer aber die Übersicht über mögliche Förderungen und eine Orientierung ist dabei nicht einfach. Abhilfe schafft hier die Seite energieförderung.info, denn hier kann der Nutzer durch die Eingabe der Postleitzahl einen Überblick über sämtliche Förder- und Zuschussprogramme von Bund, Ländern und Kommunen erhalten.

So können individuell alle Programme nach geplanten Maßnahmen zusammengestellt werden - inklusive der wichtigsten Informationen und Kontaktdaten von Ansprechpartnern.

Richtiges Lüften hilft bei Heizkostensenkung

Richtiges Lüften trägt nicht nur der Erhaltung eines guten Raumklimas bei und schützt vor der Schimmelbildung, es hilft auch bei der Senkung von Heizkosten. Ein falsch gelüfteter Raum benötigt wesentlich mehr Energie.

So benötigt ein vollständig ausgekühlter Raum wesentlich mehr Energie um wieder aufgeheizt zu werden, als Räume in denen auch in Abwesenheit eine geringe Temperatur gehalten wird. Ebenso ist ein stetiges Lüften mit gekippten Fenstern in Abwesenheit wenig sinnvoll, denn die Räume kühlen auf diese Art noch stärker aus und benötigen mehr Energie beim Aufheizen.

Ein kurzer vollständiger Luftaustausch sorgt für ein angenehmeres Raumklima und verhindert den Verbrauch unnötiger Energie. So lässt sich der Heizenergieverbrauch um einen guten Teil senken.

Beim Energiespar-Rechner finden sich 18 Regeln zum richtigen Lüften, mit diesen lassen sich Schimmel vermeiden und Energie einsparen. Anhand der Regeln lassen sich alle unnötigen Faktoren ausschalten und sie sind einfach zu beherzigen.

Heizanlage mit Solarunterstützung

Beim Heizen entstehen alle Kosten durch die Erhaltung der Wärme in Wohnräumen und die Warmwasserbereitung, welche oftmals an die Heizanlage gekoppelt ist. Eine gute Möglichkeit Kosten zu senken bietet hier die Unterstützung der normalen Heizanlage durch eine Solaranlage.

Das für Heizung und Warmwasser benötigte Wasser muss von der Heizanlage zu jeder Jahreszeit auf die erforderliche Temperatur gebracht werden. So muss zu jeder Zeit der Heizkessel warm gehalten werden. Im Sommer bedeutet dies eine unnötige Energieverschwendung, während im Winter zusätzliche Energie anfällt.

Bei Verwendung einer Solaranlage mit einer entsprechenden Therme wird der Verbrauch im Winter und Sommer stark reduziert. Während im Sommer der Heizkessel abgeschaltet bleiben kann, da genügend Energie über die Solarkollektoren aufgenommen werden kann um warmes Wasser für den täglichen Gebrauch bereit zu halten, muss im Winter nur die Menge nachgeheizt werden, die nicht durch die Solaranlage erreicht werden kann. So kann zu jeder Jahreszeit Energie eingespart werden.

Der Vorteil liegt darin, dass die Nutzung der Solarenergie zusätzlich zur normalen Heizanlage möglich ist, sodass diese auch bei einer vollständigen Modernisierung noch durchgeführt werden kann um eine weitere Reduzierung der Kosten zu erwirken.

Wie groß die Einsparung genau ist und wie schnell sich die zusätzlichen Kosten rentieren, hängt vom Zustand der Heizanlage und den verwendeten Komponenten ab. Die Kosten einer solchen Anlage orientieren sich auch an der Größe des Haushalts und der davon abhängigen Größenordnung der Komponenten. Der Bau einer solchen Solarthermie wird staatlich gefördert und kann sich so durchaus schnell rentieren.