Heizung vor dem Schlafen früher runterregeln

Das die Heizung in der Nacht runter geregelt wird, hat insbesondere 2 Gründe. Zum einen liegt man während der Nacht in der Regel unter einer warmen Decke und zum anderen ist es aus medizinischer Sicht gesünder in kalten Räumen zu schlafen.

Da aber die Raumtemperatur erst langsam über Nacht absinkt und diese zusätzliche Energie nicht benötigt wird, denn in der Regel wird die erwärmte Luft dann mit dem Lüften aus dem Raum befördert, kann die Raumtemperatur schon frühzeitig um ein wesentliches gesenkt werden.

So ist es völlig ausreichend, wenn diese 2 bis 3 Stunden vor dem zu Bett gehen auf 14-16 Grad, je nach eigenem Empfinden, gesenkt wird. Raumtemperatur und Räume kühlen so langsam ab und behalten bei richtigem Lüften noch eine ganze Weile eine angenehme Temperatur. Insgesamt lassen sich so einige Prozent an Energie einsparen, die sonst unnötig verschwendet werden.

Auch in allen anderen Räumen sollte die Temperatur entsprechend frühzeitig abgesenkt werden. Sollten sie sich während des Tages nur in ganz seltenen Fällen in ihrem Schlafraum aufhalten, dann sollte hier die Raumtemperatur auch tagsüber um 1 bis 2 Grad unter jener der üblichen Räume liegen. So lässt sich weitere Energie einsparen. Halten sie aber unbedingt die Türen zwischen den Räumen geschlossen, sonst wird der Raum trotzdessen unnötig mitgeheizt.

Verbraucherzentrale warnt vor RWE-Festpreisangebot

Die Verbraucherzentrale NRW warnt vor dem Festpreisangebot des Energiekonzerns RWE für Erdgas, welches im Zuge der Tariferhöhung zum 1. September als Alternative angeboten wird.

Das Angebot umfasst einen Festpreis für die nächsten 3 Jahre, allerdings so rechnt die Verbraucherzentrale vor, hat RWE hier schon die Preiserhöhungen einkalkuliert, sodass der Kunde von Beginn an mehr zahlt. Eine Preiserhöhung findet so zwar nicht statt, aber der Kunde hat damit auch keine Möglichkeit innerhalb der Laufzeit sich gegen eine solche zu wehren. Die Basis der Berechnung bilden dabei die Preise ab dem 1. September. Monatlich kostet dieses Festpreismodell 3 Euro mehr, bei einer Preissenkung im Normaltarif kann aber kein Vorteil gezogen werden, sodass die Spanne weiter steigen kann.

Die Verbraucherzentrale stellt drei Verhaltensmöglichkeiten mit ihren Folgen und Vorteilen für die derzeitigen Kunden von RWE vor.

Kleine Modernisierungsmaßnahmen

Beim Energiespar-Rechner finden sich Tipps für zwei Modernisierungsmaßnahmen, die in jedem Haushalt durchgeführt werden können.

Der erste Tipp bezieht sich auf das Einstellen und die Dichtung von Fenstern, denn hier kann auch bei noch nicht vollständig veralteten Fenstern viel Energie verloren gehen. Wichtig ist, dass Fenster richtig eingestellt und abgedichtet sind, gegebenenfalls müssen Dichtungen erneuert und die Fenster vom Fachmann neu eingestellt werden.

Der zweite Tipp geht auf die häufig vernachlässigten Rolladenkästen ein. Wichtig ist, dass diese eine ausreichende Dämmung besitzen. Modernere Rolladenkästen sind in der Regel ganzseitig gedämmt, während es bei älteren Kästen durchaus an einer Dämmung und Dichtung mangeln kann. Ist dies der Fall, dann können entsprechende Maßnahmen getroffen werden. Im Artikel erfährt der geneigte Leser wie.

Heizölpreise im August

Langsam geht es auf den Herbst zu und die Heizölpreise schwanken immer noch. Durch den Rohölpreis und den aktuellen Dollarkurs beeinflusst, halten sich die Preise aktuell etwas stabiler. Während der Rohölpreis aktuell wieder ein wenig sinkt, steigt der Dollarkurs um ein paar Cent und hält so den Endpreis einigermaßen stabil.

Sollte der Rohölpreis auch weiterhin sinken und der Euro wieder stärker werden, dann könnte auch der Endpreis wieder fallen. Allerdings empfiehlt es sich nach der Erfahrung der letzten Jahre und dem Rat einiger Experten nicht die Tanks schon wieder im August zu füllen. Laut der Statistik fallen die Preise generell wieder im November bis Februar und bieten so die Möglichkeit eines wesentlich günstigeren Einkaufs. Zwischen den Höchstständen im August und dem Tief im Dezember liegen teilweise bis zu 13 Cent pro Liter.

Eine genaue Beobachtung des Marktes bleibt deshalb erforderlich. Der aktuell gesteigerte Bedarf in China könnte trotzdem nochmals zu einer Erhöhung führen. Auch Dollarkurs und weitere unstete Einflüsse auf den Weltmarkt lassen an der Stabilität des derzeitigen Preises stark zweifeln.

Ebenso muss der Käufermarkt bedacht werden, viele sind durch die aktuellen Schwankungen und den extremen Anstieg der letzen Monate stark verunsichert, was bei nun fallenden Preisen aber nicht zu einem unbedachten Schnellschuß verleiten sollte. Wägen sie deshalb ab und treffen sie ihre Entscheidung mit bedacht.

Energiespartipp für Tobis Blogparade

Auf Tobis-Blog.de findet derzeit eine Blogparade zum Thema “Energiespartipps” statt. Da möchte dieses Blog natürlich auch nicht nachstehen und einen Beitrag leisten. Denn Energiesparen ist logischerweise auch durch das Sparen von Heizkosten möglich.

Und unser Tipp lautet: “Räume Deine Heizung frei!” Natürlich ist das kein Energiespartipp, der sich nun schon im Sommer realisieren lässt, aber der Herbst ist ja nun auch nicht mehr so fern.

Warum die Heizung frei räumen mag sich der ein oder andere fragen, nun die Antwort ist ganz einfach: Nur eine Heizung, die gut von der umliegenden Luft umströmt wird, kann die Raumluft auch optimal erwärmen und damit auch die Energie optimal ausnutzen.

Des Weiteren hoffen wir natürlich auf viele weitere interessante Tipps und neue Erkenntnisse beim weiterlesen.

Heizkörper entlüften spart Energie

Wenn in einer Heizanlage Lufteinschlüsse bestehen, dann führt dies unweigerlich zu einem erhöhten Energieverbrauch, denn kann das heiße Wasser nicht in vollem Umfang den Heizkörper erwärmen dauert es länger bis sich ein gesamter Raum erwärmt hat.

Wenn ein Heizkörper gluckert, knistert oder andere Geräusche von sich gibt, dann ist es spätestens Zeit für eine Entlüftung. Es empfiehlt sich allerdings auch sonst in regelmäßigen Abständen zu entlüften, mindestens vor jeder Heizperiode.

Die Entlüftung einer Heizanlage kann oftmals eigenständig vorgenommen werden, nur bei größeren zentralen Anlagen sollte mit Hausmeister oder Vermieter rücksprache gehalten werden. Bei kleinen Heizanlagen ist eine Entlüftung allerdings einfach zu bewerkstelligen.

Wer eine Anleitung zur Heizungsentlüftung benötigt findet diese auf den kleinen und größeren Hilfeportalen im Netz.

Lüftungs-Tipps nun auch als PDF

Die Lüftungsregeln vom Energiespar-Rechner gibt es nun auch als PDF zum herunterladen und ausdrucken. Die Regeln passen praktisch auf eine DIN A4 Seite und können nun auch ausgedruckt im Haus verteilt werden um zum Beispiel den Kindern das richtige Lüften beizubringen oder Mitarbeiter daran zu erinnern.

Pooling unterstützt das Sparen

Pooling bedeutet im englischen Bündeln, Zusammenfassen, Konzentrieren. Beim hier gemeinten Pooling schließen sich Verbraucher zusammen und bündeln ihre gemeinsamen Interessen gegenüber dem Markt. Das Ziel ist, dass ein größerer Preisnachlass ausgehandelt werden kann. In etwa lässt sich dies mit einer Sammelbestellung vergleichen, die einen Mengenrabatt ermöglicht.

Durch das Pooling wird ein größerer Druck auf den Anbieter einer Dienstleistung ausgeübt, als bei kleineren Gemeinschaften. Jeder Anbieter besitzt ein Interesse daran eine möglichst große Relevanz im Markt zu haben und einen entsprechenden Marktanteil. So kann beispielsweise durch eine große Zahl an wechselwilligen Versicherungsnehmern auch ein besseres Angebot eingeholt werden, als bei einem einzelnen Verbraucher.

Für das Pooling von Heizölbestellungen gibt es bereits eine entsprechende Seite, die passenden Service kostenlos anbietet (heizoelpool.de). Kommen genügend Bestellungen aus einem PLZ-Bereich zusammen, dann wird eine Sammelbestellung getätigt. So muss der Käufer sich keine Partner für Sammelbestellungen mehr suchen.

Auch für Gasverbraucher ist eine Poolingseite geplant. Wann diese realisiert wird, ist allerdings noch nicht klar. Wichtig ist allerdings: Weitersagen. Denn jeder neue Pooler verbessert die Chance eine Sammelbestellung abzusetzen und bringt weitere mit sich, sofern er oder sie selbst die Idee weitergibt.

Warum zu kühle Räume die Schimmelpilzgefahr erhöhen

Die Heizkosten steigen unablässig und oft wird versucht, die Kosten über die Reduzierung der Raumtemperatur abzufangen. Doch steigt durch eine zu geringe Raumtemperatur die Gefahr der Schimmelpilzbildung wesentlich.

Der Grund dafür liegt darin, dass ständig Wasser in die Luft gelangt, was über alltägliche Handlungen, wie Duschen und kochen geschieht, wobei warme Luft eine erhöhte Menge Wasser speichern kann. Sobald die warme und feuchte Luft dann auf die kälteren Wände trifft und schlagartig abgekühlt wird, gibt diese die nicht mehr speicherbare Menge an Wasser ab, sie kondensiert.

Das kondensierte Wasser erhöht die Gefahr der Schimmelbildung wesentlich. Je höher die Raumtemperatur gehalten wird und je wärmer dadurch auch die Wände werden, desto geringer ist die Menge kondensierenden Wassers. Wichtig ist auch ein regelmäßiger und vollständiger Luftaustausch, damit die feuchte Luft sich nicht im Raum sammelt.

Richtiges Lüften hilft dabei auch dem Senken der Heizkosten. Zusätzlichen Schutz bieten spezielle Farben und Platten, die zusätzlich auch die Innendämmung unterstützen. Mehr Infos dazu bietet auch ein Artikel auf bauen.com.

Tipps für den Heizölkauf

Eine mit Öl betriebene Heizanlage benötigt eben Heizöl, das leuchtet wohl jedem ein. Allerdings muss dieses auch eingekauft werden und beim Heizölkauf gibt es Punkte die ebenso Beachtung finden sollten, wie beim Einkauf im Supermarkt.

Auf der Seite von FastEnergy finden sich 3 wichtige Tipps für den Heizölkauf, welche besonders für unerfahrene Käufer wertvoll sind. Hilfreich ist besonders der Rechner für Sammelbestellungen unter Angabe der Mengen und der Postleitzahl. So lässt sich schnell feststellen, ob sich eine entsprechende Bestellung lohnen würde.

Außerdem findet sich auf der Seite noch eine Tabelle mit der aktuellen regionalen Preistendenz für Heizöl, welche tagesaktuell gehalten ist und den Preis für je 100 Liter bei einer üblichen Bestellmenge von 3000 Litern angibt. So kann schnell eine Übersicht über aktuell bestehende regionale Unterschiede gewonnen werden.